Was bedeutet die Hugging Face Terminologie: LLMs, Agents, Tools und Actions?

Hugging Face verwendet eine spezifische Terminologie zur Beschreibung moderner KI-Anwendungen. Dieser Artikel erläutert kurz und verständlich, was damit gemeint ist:

1. LLMs (Large Language Models)

  • Große Sprachmodelle wie GPT-4, Llama-2 oder Mistral.
  • Sind neuronale Netzwerke, trainiert auf riesigen Textdatenmengen.
  • Bilden die Basis für textbasierte Interaktionen und generative KI.

2. Agents (Agenten)

  • Systeme, die eigenständig Aufgaben planen, Entscheidungen treffen und externe Tools einsetzen.
  • Nutzen LLMs zur Problemanalyse, Planung und Interaktion.
  • Beispiele: AutoGPT, BabyAGI, HuggingFace-Agent.

3. Tools (Werkzeuge)

  • Externe Funktionen oder Dienste, die vom Agenten verwendet werden.
  • Ermöglichen dem Agenten Fähigkeiten, die ein LLM allein nicht besitzt (z.B. Rechnen, Web-Abfragen, API-Zugriffe).

4. Actions (Aktionen)

  • Konkrete Handlungen, die ein Agent mithilfe von Tools durchführt.
  • Beispiele: API-Abfragen durchführen, E-Mails versenden, Berechnungen ausführen.

Zusammenspiel am Beispiel

  • LLM versteht eine Anfrage, z.B. “Was ist das Wetter morgen in Hamburg?”
  • Agent entscheidet, dass eine externe Wetter-API benötigt wird.
  • Tool (Wetter-API) liefert die aktuellen Wetterdaten.
  • Action führt konkret die API-Abfrage aus.

Durch das Zusammenspiel von LLMs, Agents, Tools und Actions entstehen intelligente, autonome KI-Anwendungen, die komplexe Aufgaben lösen und eigenständig agieren können.